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Wissenswertes rund ums Wasser

Wetterfroschkurs

Wetterfroschkurs

 Lektion 1: Wetterregeln

Wetterfroschkurs

Lektion 2: Bauernregeln

Wetterfroschkurs

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Quiz

Karlchens Wasser-Quiz

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Wasser weltweit


Wasser
im Mittelalter

Wir nehmen dich mit auf
eine Zeitreise.


Im alten Rom

Die Römer haben's uns
vorgemacht. So funktionierte
schon damals die Wassernutzung.

Geschichte der Wasserversorgung

Erkunde die Anfänge der Wasserversorgung.

Der Nil im alten Ägypten

Die Lebensader der Wüstenstaaten.

Der natürliche Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf in der Natur

Entdecke den Weg des Wassers von der Erde in den Himmel und wieder zurück.

Das Element Wasser

Ein Tag mit Wasser

Die Reise durch deinen Wassertag.

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Womit nimmst du Wasser zu dir?

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Wasserlexikon 

A - B

Abwasser

Abwasser ist gebrauchtes, verschmutztes Wasser aus Haushalt, Gewerbe und Industrie.

Abwasserreinigung

Bevor Abwasser in den natürlichen Wasserkreislauf zurück gelangt, muss es gründlich gereinigt werden. In Berlin geschieht das in sechs großen Kläranlagen.

Belebungsbecken

Teil einer Kläranlage. Im Belebungsbecken schaffen wir günstige Lebensbedingungen für Kleinstlebewesen. Diese Mikroorganismen „verspeisen“ die organischen Inhaltsstoffe und entfernen Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor aus dem Abwasser. Übrig bleibt Klärschlamm, den wir ebenfalls im Klärwerk weiter behandeln. Gut für die Umwelt.

Belüfter

Teil eines Wasserwerkes. Hier wird das aus dem Grundwasser entnommene Wasser in einer Art großen Dusche versprüht und reagiert mit dem Sauerstoff der Luft. Eisen und Mangan, die im Grundwasser enthalten sind, flocken aus und werden anschließend aus dem Wasser herausgefiltert, damit Trinkwasser am Ende nicht nach Eisen schmeckt und weiße Wäsche auch länger weiß bleibt.

Bewässerung

Landwirtschaft ohne Wasser funktioniert nicht. Damit Pflanzen wachsen, werden Wiesen, Gärten und Äcker künstlich mit Wasser versorgt. Die ältesten Bewässerungsanlagen finden sich in Indien, Syrien und Ägypten. Über Schläuche und Tröpfchenbewässerung bekommen Pflanzen nur so viel Wasser, wie sie zum Wachsen benötigen. Das ist sparsam und ganz schön schlau.

Biologische Reinigung

Abwasser wird in verschiedenen Stufen gereinigt. Neben der mechanischen gibt es die biologische Reinigung. Hier nutzen wir Vorgänge, die auch in Gewässern natürlich stattfinden. Der Unterschied ist, dass in einer Kläranlage auf engstem Raum gereinigt und das gewünschte Ergebnis kontrolliert und optimal beeinflusst werden kann.

C - D

Calcium

Im Wasser schwimmen sehr viele natürliche Stoffe. Calcium gehört dazu und steht als Stoff an fünfter Stelle der Elementhäufigkeit in der Erdhülle. Calcium ist übrigens gut für Deine Knochen.

Chlor

Chlor ist ein gelbgrünes, giftiges und stechend riechendes Gas. Wenn Du in ein Hallenbad gehst, dann riecht es danach und gechlortes Wasser schmeckt auch komisch. Chlor hält hier Krankheitserreger und unerwünschte Bakterien von Dir fern. Wir sagen dazu, das Wasser ist „desinfiziert“. Das Berliner Trinkwasser kommt aber ohne Chlor aus.

Druckleitung

Der Name sagt es. Eine Druckleitung ist ein Rohr, durch das zum Beispiel Abwasser durchgepresst wird. Drinnen ist der Druck größer, als der von außen auf das Rohr wirkt. Wer hat schon gern Abwasser in seinem Vorgarten? Hierfür machen wir eine Druckprobe.

Düker

Eine Wasser- oder Abwasserleitung unterquert eine Straße, einen Fluss oder eine S-Bahn-Linie. Dieses Bauwerk nennen wir einen „Düker“, was so viel heißt wie „Taucher“, nicht zu verwechseln mit einem „Drücker“. Die Unterführung überwindet Hindernisse, ohne dass die hindurchströmende Flüssigkeit zusätzlich gepumpt werden muss. Düker gibt es auch bei Rohrleitungen für Gas oder Öl.

E - G

Einlaufbauwerk

Wasser fließt bergab, stimmts? Deshalb macht es Sinn, im Klärwerk ankommendes Abwasser lieber bergab laufen zu lassen, als zusätzliche Energie aufzuwenden, um das schmutzige Wasser durch einzelne Reinigungsstufen zu „heben“. Das Einlaufbauwerk steht deshalb am Anfang als höchster Punkt im Klärwerk.

Flansch

Wie kriegst Du zwei Rohre fest verbunden? Das hängt davon ab, wie die Rohrenden beschaffen sind. Ein Flansch ist eine Scheibe mit Löchern am Ende. Wir verbinden diese Scheiben mit Schrauben und Muttern. Fertig. Was noch geht, ist Rohre verschweißen, verlöten oder ineinander stecken.

Grenzwerte

Grenzwerte sind Werte, die in der Trinkwasserverordnung festgelegt sind und nicht überschritten werden dürfen. Hierzu gehören Stoffe, die über bestimmte Konzentrationen hinaus unsere Gesundheit beeinträchtigen können oder nichts im Trinkwasser zu suchen haben. Die Berliner Wasserbetriebe sind – wie jedes Wasserversorgungsunternehmen – verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn Grenzwerte oder Anforderungen nach der Trinkwasserverordnung nicht erfüllt sind.

H - J

H2O

H2O ist die chemische Formel für reines Wasser. Ein Wassermolekül besteht aus einer Verbindung von zwei Wasserstoff Atomen (H2) und einem Atom Sauerstoff (O).

Härte

Die Wasserhärte gibt Auskunft über den Gehalt von Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser. Je höher, desto härter ist das Wasser. Gesetzlich festgelegt sind drei Härtebereiche: weich, mittel und hart. In Berlin haben wir hartes Wasser, was beim Wäschewaschen bei der Dosierung von Waschmitteln eine Rolle spielt. Je weicher das Wasser, desto weniger Waschmittel ist erforderlich.

Hydrant

Ein Hydrant ist hilfreich, um Wasser aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz für Straßenfeste, fürs Bäume gießen oder zum Feuer löschen zu holen. Es gibt überirdische oder in Straßen und Gehwege eingelassene Hydranten. Im Fachjargon heißen die Dinger Überflur- oder Unterflurhydranten. Vielleicht sind Dir mal rot-weiße Schilder mit schwarzer Schrift aufgefallen. Bei Schnee und Eis weisen sie sicher den Weg zum Hydranten.

K - L

Kalibrieren

Damit jeder auch nur so viel Wasser bezahlt, wie er tatsächlich benötigt, werden Wasserzähler alle sechs Jahre ausgetauscht und ähnlich einer Uhr neu eingestellt. Das darf nicht jeder machen, weshalb es hierzu eine unabhängige Stelle bei den Berliner Wasserbetrieben gibt. Die Fachleute sagen hierfür auch die Zähler werden „geeicht“ oder „kalibriert“.

Kanalisation

Eine Kanalisation ist eine Anlage, die Abwasser, Regen- und Schmelzwasser in unterirdischen Kanälen sammelt und in Richtung Klärwerke transportiert. Im Fachjargon spricht man auch von einer Entwässerungsanlage.

Klarwasser

Klarwasser ist gereinigtes Abwasser, das vom Klärwerk in ein Gewässer fließt.

Kläranlage

Eine Kläranlage reinigt gebrauchtes Wasser – im Fachjargon Abwasser oder auch Schmutzwasser – aus Haushalt, Gewerbe und Industrie. Abwasser wird zunächst in der Kanalisation gesammelt.

Löschwasser

Wasser löscht Feuer. Zwar lässt sich nicht jedes Feuer im Löschwasser ersticken. Dennoch ist Wasser wegen seiner physikalischen Eigenschaften ein echter Brandbekämpfer. Die Feuerwehr transportiert Löschwasser entweder selbst, oder schließt ihre Schläuche direkt an Hydranten an, um an Wasser aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz heranzukommen.

M - N

Mechanische Reinigung

Grobe Verunreinigungen aus dem Abwasser werden im Klärwerk „mechanisch“ entfernt. Dies geschieht u.a. mit Rechen, im Sandfang und in der Vorklärung.

Mikrofiltration

Die Mikrofiltration ist ein mechanisches Reinigungsverfahren, das noch kleinste stoffliche Verunreinigungen aus dem Abwasser herausholt. Vergleichbar mit einem feinen Teesieb. Nur, dass ein Mikrofilter so engmaschige Poren hat und alle Stoffe zurückhält, die größer als 0,1 Mikrometer sind.

Niederschlagswasser

Als Niederschlag wird all das bezeichnet, was als feste und flüssige Wasserteilchen aus der Atmosphäre zur Erde fällt: Nieseln, Regen, Eisnadeln, Schnee, Griesel, Frostgraupeln und Hagel. Bildet sich Wasser oder Eis erst am Boden aus Wasserdampf, so bezeichnet man dieses als Ablagerung: Reif.

O - Q

Oberflächenspannung

Sicher hast Du schon mal einen Wasserläufer beobachtet, wie der übers Wasser gehen kann. Der Grund hierfür ist die Oberflächenspannung. Das Phänomen hat mit den Kräften zwischen den Wassermolekülen zu tun. An der Wasseroberfläche wirken diese nach innen und bilden eine Art „Haut“, auf der ein Wasserläufer laufen kann. Ein paar Spritzer Seife und die Oberflächenspannung löst sich auf. Was passiert mit dem Wasserläufer?

Oberflächenwasser

Bäche, Flüsse, Teiche, Talsperren und Seen sind Gewässer an der Oberfläche. Oberflächenwasser ist Wasser aus natürlichen oder künstlichen oberirdischen Gewässern.

Pumpstation

Eine Pumpstation ist eine technische Anlage, um Wasser oder Abwasser mit Druck von einem Punkt durch Rohrleitungen zu einem höheren oder entfernten Punkt zu befördern.

R - S

Rechen

Im Klärwerk ebenso wie vor Abwasser-Pumpwerken sind Rechen eingebaut. Das können eng nebeneinander stehende Stäbe oder Metallplatten mit Löchern sein, die wie ein Sieb funktionieren und grobe Verunreinigungen wie Papier und Textilien aus dem Abwasser zurückhalten. Wir unterscheiden Grob- und Feinrechen. Die Stoffe, die hier eingesammelt werden, nennen wir Rechengut.

Reinwasser

Belüftetes und gefiltertes Rohwasser – Trinkwasser

Rohwasser

Unbehandeltes Grundwasser, das im Wasserwerk zu Trinkwasser aufbereitet wird.

Salzwasser

Meerwasser ist Salzwasser, weil es gelöste Salze enthält. Wasser mit einem hohen Salzgehalt ist für uns nicht geeignet. Rund 83% allen Wassers auf der Erde ist Salzwasser.

Sandfang

Um bewegte Teile in einer Kläranlage oder in einem Abwasser-Pumpwerk vor Sand, Steinen oder Glasscherben zu schützen, werden diese Stoffe in speziellen Becken vorher „eingefangen“. Sie setzen sich auf dem Beckengrund ab und werden mechanisch vom Abwasser getrennt. Für Sandfänge gibt es verschiedene Formen: Lang-, Rund- und Tiefsandfänge.

T - V

Trinkwasser

Trinkwasser ist nach der Trinkwasserverordnung so beschaffen, dass bei lebenslangem Genuss die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. Lebenslang bedeutet 2-3 Liter pro Tag.

Trinkwasserqualität

Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Genuss, ein so wichtiges Lebensmittel, das nicht ersetzt werden kann. Wir in Deutschland können uns darauf verlassen: Wasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Die Qualität von Trinkwasser ist in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt. Trinkwasser kann bedenkenlos ein ganzes Leben lang getrunken werden. Obendrein ist es besser als jedes andere Getränk. Ein Glas frisches Wasser aus dem Wasserhahn bei etwa acht Grad ist ein Genuss. Wasser schmeckt auf keinen Fall, wenn es abgestanden oder lauwarm ist.

Vorklärung

In diesem Teil des Klärwerks findet eine erste Vorklärung statt. Eine erste Reinigung des Abwasser geschieht durch Faulungsprozesse: Die organischen Bestandteile im Abwasser beginnen, sich zu zersetzen. Für feine Nasen gibt es an dieser Stelle ein nicht immer angenehmes Geruchserlebnis.

W - Z

Wasser

Wasser ist der Stoff, aus dem das Leben ist. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Chemisch betrachtet ist Wasser „nur“ eine Verbindung aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom.

Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf beschreibt die natürliche Bewegung des Wassers als Wasser, Wasserdampf und Eis auf, unter und über der Erde.

Zähler

Wenn Du den Wasserhahn aufdrehst, kannst Du am Zähler ablesen, wie viel Wasser Du für Zähneputzen, Waschen, Duschen oder Blumengießen brauchst. Zu Hause sollte es zwei Zähler geben: Einen blauen für kaltes und einen roten für warmes Wasser.