Wasser fließt bergab, stimmts? Deshalb macht es Sinn, im Klärwerk ankommendes Abwasser lieber bergab laufen zu lassen, als zusätzliche Energie aufzuwenden, um das schmutzige Wasser durch einzelne Reinigungsstufen zu „heben“. Das Einlaufbauwerk steht deshalb am Anfang und als höchster Punkt im Klärwerk.
Trinkwasser ist reines Wasser, ohne Geruch und nahezu farblos. Wasser hat einen Geschmack, der von enthaltenen oder auch nicht enthaltenen anorganischen Mineralien geprägt wird. Die wichtigsten sind Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Natrium und Chlorid. Das Berliner Wasser wird aus Grundwasser gewonnen, das geologisch mit Mineralien angereichert ist. Probier das doch mal aus und koste den Unterschied!
Wie kriegst Du zwei Rohre fest verbunden? Das hängt davon ab, wie die Rohrenden beschaffen sind. Ein Flansch meint am Ende eine Scheibe mit Löchern. Wir verbinden diese Scheiben mit Schrauben und Muttern. Fertig. Rohre mit passendem Gewinde können auch verschraubt werden. Was noch geht, ist Rohre verschweißen, verlöten oder ineinander stecken.
Grenzwerte sind Werte, die in der Trinkwasserverordnung festgelegt sind und nicht überschritten werden dürfen. Hierzu gehören Stoffe, die über bestimmte Konzentrationen hinaus unsere Gesundheit beeinträchtigen können oder nichts im Trinkwasser zu suchen haben. Die Berliner Wasserbetriebe sind – wie jedes Wasserversorgungsunternehmen – verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn Grenzwerte oder Anforderungen nach der Trinkwasserverordnung nicht erfüllt sind.
Eine Landkarte für die Qualität von Bächen und Flüssen. Es gibt fünf Gewässergüte-Klassen: eins – unbelastet; bis fünf – ökologisch zerstört. An der Güteklasse ist ablesbar, ob die Lebensgemeinschaft der Pflanzen- und Tierwelt durch Abwasser oder von Nähr- und Schadstoffen aus der Umgebung beeinträchtigt ist. Der allgemeine Zustand eines Gewässers ist eng an chemische Größen gebunden: Der Gehalt von Sauerstoff (O2) oder von Ammoniumstickstoff (NH4-N) im Wasser und der pH-Wert.