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Die Berliner Trinkbrunnen

20 ihrer Trinkbrunnen stellten die Berliner Wasserbetriebe frei zugänglich in der ganzen Stadt auf und es werden stetig mehr. Sie stehen an viel besuchten Plätzen, wie zum Beispiel Charlottenburg, Friedrichshain oder Neukölln, um dort den Durst von Bewohnern und Besuchern zu löschen.

So funktionieren die Durstlöscher

Der Trinkbrunnen wird je nach Beschaffenheit des Bodens etwa einen halben Meter tief im Boden verankert und dort an das Wasser- und Abwassernetz angeschlossen. Sogenannte Zwischenpumpwerke drücken das Wasser durch das Rohrnetz unter unserer Stadt. Dadurch entsteht ein starker Druck, der das Wasser bis hoch zum Brunnen drückt. So gelangt das Trinkwasser von den Wasserwerken direkt zu den Trinkbrunnen in der ganzen Stadt und das Abwasser zu den nahegelegenen Klärwerken. Durch den hohen Druck ist der Einbau eines Druckminderers von Nöten, da dieser verhindert, dass das Trinkwasser meterhoch aus dem Hahn schießt. Stattdessen erzeugt er einen leichten Strahl, der das Trinken angenehm gestaltet.
Querschnitt Trinkbrunnen

Öffentlich und einwandfrei

Die Trinkbrunnen stehen unter den Fittichen der Berliner Wasserbetriebe und werden regelmäßig gesäubert und kontrolliert. Alle zwei Wochen werden die Brunnen abgestellt und von innen und außen gründlich gereinigt und desinfiziert. Damit das Wasser, was bereits in die Leitungen des Brunnens gedrückt wurde beim Abschalten nicht zurück ins Wassernetz gelangt, ist ein spezieller Rückflussverhinderer eingebaut. Er arbeitet wie ein Ventil und hält das Wasser in den Leitungen bis der Brunnen wieder eingeschaltet wird. Abgesehen von den Kontrollen und Reinigungen laufen in Gebäuden aufgestellte Trinkbrunnen, wie der in unserer Unternehmenszentrale in der Neuen Jüdenstraße, das ganze Jahr über durchgängig. Unter freiem Himmel laufen die Trinkbrunnen von April bis Oktober. Das garantiert den Benutzern immer frisches Trinkwasser. Alle vier Wochen entnimmt ein Wartungstrupp den Trinkbrunnen Wasserproben, die dann im Labor untersucht werden. Die Laboruntersuchung läuft dabei genauso ab wie bei dem Trinkwasser aus unserer Leitung und richtet sich somit nach den Regeln der deutschen Trinkwasserverordnung. Wenn an dem Trinkbrunnen kein Schild auf eventuelle Mängel hinweist, kannst du das Wasser also guten Gewissens genießen.

Wusstest du schon?

Früher dienten Trinkbrunnen der Dauerabnahme von Wasser. Das Wasser erfüllte eine Spülfunktion der Rohrnetze und hielt das Wasser in Bewegung. Heutzutage dienen die Trinkbrunnen in erster Linie als Durstlöscher!
Ruhleben Führung